Die Zahl des Monats

Die Zahl des Monats

Ziffern und die Geschichten dahinter

Zahlen spielen auf dem Immobilienmarkt in Deutschland und der Welt eine große Rolle. Die meisten Daten und Fakten nehmen wir nur unbewusst wahr. Wir von PlanetHome stellen Ihnen jeden Monat eine Zahl aus der Welt der Immobilien und Finanzierungen vor und beleuchten die interessanten Gegebenheiten, die sich hinter den nüchternen Ziffern verbergen.

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Die Zahl des Monats September: 57%

der Deutschen zeigen Gartenzwergen die rote Karte – und das, obwohl Deutschland als die Hochburg der bemützten Gartenbewohner gilt. Immerhin noch 30% der Befragten treten für die kleinen Männer ein, 8% sind unentschlossen, 5% würden je nach Fall entscheiden.


Quelle: statista.de

Die Zahl des Monats August: 7,4

Billionen Euro beträgt das Nettoanlagevermögen aller Gebäude in Deutschland, wie die Eigentümergemeinschaft „Haus und Grund“ errechnet hat. Dazu kommen die Grundstückswerte der Siedlungs- und Verkehrsflächen mit rund 2,7 Billionen Euro, so dass sich 10,1 Billionen Euro für das gesamte Immobilienvermögen ergeben. Davon entfallen 58% auf Wohnbauten und nur 42% auf Nicht-Wohnbauten.

Quelle: hug-achern.de

Die Zahl des Monats Juli: 20

Jeder fünfte Deutsche möchte sich wohnungstechnisch verbessern und plant deshalb einen Umzug, idealerweise in die eigenen vier Wände. Das sind Ergebnisse der repräsentativen Studie „Wohneigentum und Baufinanzierung des IMWF - Institut für Management- und Wirtschaftsforschung. Neben den günstigen Konditionen sind die Mieten der Hauptgrund: 21% der Mieter finden, dass sie zu viel für die Wohnung zahlen und 73% erhoffen sich durch den Erwerb einer eigenen Immobilie Unabhängigkeit vom Vermieter und ein mietfreies Wohnen.

Quelle: immocompact.de

Die Zahl des Monats Juni: 31.000

Gerichtstermine für Zwangsversteigerungen von Immobilien wurden 2016 in Deutschland angesetzt. Das waren stolze 7.000 oder gut 20% weniger als im Vorjahr. Insgesamt wurden Immobilien im Wert von 4,85 Milliarden Euro aufgerufen, mit einem durchschnittlichen Verkehrswert von 157.000 Euro. In mehr als zwei von drei Fällen seien Eigentumswohnungen oder Ein- und Zweifamilienhäuser unter den Hammer gekommen, auch wenn etwa jede zweite Immobilie bereits vor der Versteigerung von den Banken verkauft werden konnte.

Quelle: immobilienscout24.de

Zahl des Monats Mai: 1024,68%

1024,68% mehr als ursprünglich geplant, kostete der Bau der Elbphilharmonie in der Hafencity die Stadt Hamburg. Die zunächst anvisierten 77 Millionen Euro Baukosten sollten sich durch den Verkauf der Luxusimmobilien selber tragen. Über 10 Jahre Bauzeit sowie zahlreiche Planänderungen, Pannen und Rechtsstreite sorgten für Gesamtbaukosten von 866 Millionen Euro.

Quelle: Wikipedia/Handelsblatt

Zahl des Monats April: 1.198.700

Deutsche mit einem Vermögen im Wert von über einer Millionen Dollar zählt die Beratungsgesellschaft Capgemini 2015. Ein Zuwachs von 5,1% im Vergleich zum Vorjahr. Haupt-Treiber war der Anstieg der Immobilienpreise: der Immobilienanteil des angelegten Kapitals ist mit 22,2 % bei den deutschen Dollar Millionären weit überdurchschnittlich.

Quelle: wiwo.de

Zahl des Monats März: 33

Minuten verbringen die Deutschen täglich durchschnittlich in ihrem Bad – Frauen im Schnitt mehr als zehn Minuten länger als Männer. Vielleicht liegt das an der Größe des Bades: Ein Drittel aller Bäder in Deutschland sind kleiner als 6 qm. Auch die Durchschnittsgröße von 7,80 qm zeigt, dass hierzulande nicht viel Platz für Körperpflege und Entspannung zur Verfügung steht.

Quelle: Badträume.de

Zahl des Monats Februar: 86,69

Milliarden Euro soll im Jahr 2020 der Umsatz der Immobilienbranche mit Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen in Deutschland betragen. Und dabei haben die Fachleute von statistica.de in diesen stolzen Wert die Käufe und Verkäufe noch nicht einmal eingerechnet.

Quelle: statistica.de

Zahl des Monats Januar: 22

Die Immobilie ist die beste Form der Altersvorsorge – wenn man sie bis zum Rentenalter abbezahlt hat. Doch unter den 69- bis 79jährigen liegt der Anteil der Immobilienschuldner noch bei 22 stolzen Prozent. Bei den 80- bis 92jährigen steigt der Anteil derer, die ihr Haus oder ihre Eigentumswohnung noch nicht voll abbezahlt haben, sogar auf 24 Prozent an. Ein Grund mehr, die aktuell niedrigen Immobilienzinsen für eine höhere Tilgung und schnellere Rückzahlung zu nutzen.

Quelle: Studie der Deutschen Leibrenten AG in Zusammenarbeit mit dem Institut für Versicherungswissenschaft an der Universität zu Köln

Zahl des Monats Dezember: 3,1

Deutschland steuert auf einen Erb-Rekord zu: 3,1 Billionen Euro werden zwischen Ende 2015 bis 2024 vererbt. Das geht aus Berechnungen der Studie "Erben in Deutschland 2015 - 2024" hervor. Etwa zwei Drittel dieser Summe, 2,1 Billionen Euro, gehen dabei direkt an die nächste Generation. Im Zeitraum von 2001 bis 2010 waren es – in heutige Kaufkraft umgerechnet - noch 1,78 Billionen Euro. Immobilien stellen dabei einen weit größeren Teil des vererbten Vermögens als Geldvermögen. Dazu kommt: Wo Immobilien vererbt werden, wird auch mehr Geld hinterlassen. So erhalten 18 % derjenigen, die Immobilien erben, zusätzlich mehr als 150.000 Euro – im Vergleich zu nur 4% in der Gruppe derer, die keine Immobilien erben.

Quelle: Deutsches Institut für Altersvorsorge (DIA)

Zahl des Monats November: 600 € / qm

Immobilienkauf kann auch günstig sein: Zeitz, zwischen Leipzig und Gera gelegen, hat in einer Studie den ersten Platz unter den preisgünstigsten Städten für Eigentumswohnungen in Deutschland belegt. Im zweiten Quartal 2015 lag hier der Preis für eine 75 qm-Wohnung, Baualter 10 Jahre, Ausstattung und Zustand normal, bei unglaublichen 600 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche.

Quelle: statistica.com

Zahl des Monats Oktober: 6,5%

Die Grunderwerbsteuer (GrESt), die beim Erwerb eines Grundstücks oder Grundstückanteils anfällt, wird in immer mehr Bundesländern erhöht. Zum 1.1.2017 wird auch Thüringen den Steuersatz auf den Höchstwert von 6,5 % anheben. Zusammen mit der steigenden Zahl von Immobilienkäufen macht die Grunderwerbsteuer daher inzwischen über 1,5 % des gesamten Steueraufkommens in Deutschland aus.

Quelle: haufe.de

Zahl des Monats September 2016: 15,6 %

Fertighäuser sind weiter auf dem Vormarsch. Von Januar bis Juli vergangenen Jahres wurden insgesamt 58.674 Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser in Deutschland erteilt. Nach Angaben des Bundesverbands Deutscher Fertigbau (BDF) waren darunter 49.524 Massiv- und 9.150 Fertighäuser. Damit stieg der Anteil der Fertighäuser auch 2015 weiter an und liegt jetzt bei 15,6 Prozent.

Quelle: Bundesverbands Deutscher Fertigbau (BDF)

Die Zahl des Monats August: 14,49%

In über 80 % der deutschen Großstädte sind die Preise für Wohnungen und Häuser in den letzten zehn Jahren gestiegen. Spitzenreiter ist München mit einem plus von 95 Prozent. Doch in den kommenden 15 Jahren werden sich Städte und Regionen sehr unterschiedlich entwickeln, wie eine Untersuchung der 36 bundes- und landesweit größten Städten zeigt. Spitzenreiter ist Berlin mit einer prognostizierten Preisentwicklung von + 14,49 % bei Eigentumswohnungen, dicht gefolgt von Potsdam und Hamburg. Ganz anders sieht es in Gelsenkirchen, Halle und Chemnitz aus, bei denen ein Preisrückgang von 32,14 bis sogar 48,58 % zu erwarten ist.

Quelle: Postbank Studie "Wohnatlas 2016 - Leben in der Stadt"

Die Zahl des Monats Juli: 880

880 Euro Heizkosten haben Bewohner einer 70 qm großen Wohnung 2015 durchschnittlich gezahlt. Das sind fast zehn Prozent weniger als noch 2014. Das zeigt der jüngst veröffentlichte bundesweite Heizspiegel. Gründe dafür waren das wärmere Wetter und vor allem die niedrigeren Energiepreise. Besonders profitiert haben vom Preisverfall an den Rohölmärkten die Verbraucher, die mit Heizöl heizen. Am günstigsten bleibt aber nach wie vor die Erdgas-Heizung: Hier mussten Verbraucher in einer 70 qm großen Wohnung nur 825 Euro zahlen.

Auch wenn wir gerade Sommer haben und nicht ans Heizen denken: Der nächste Winter und somit die nächste Heizperiode kommt bestimmt.

Quelle: Heizspiegel des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Die Zahl des Monats Juni: 1

Rauchmelder pro Schlafzimmer, Kinderzimmer und Flur ist in fast allen Bundesländern inzwischen Pflicht. Auch in Berlin und Brandenburg werden noch 2016 entsprechende Gesetze erlassen werden. Die Verantwortung für den Einbau des Rauchmelders liegt dabei immer beim Eigentümer bzw. Vermieter – und das in allen Bundesländern nicht nur für Neu- und Umbauten, sondern auch für alle bestehenden Wohnungen.

Quelle: www.rauchmelder-lebensretter.de

Die Zahl des Monats Mai: 61.870

Auf die Zahl von 61.870 sind 2015 die Baugenehmigungen in Bayern gestiegen. Das ist ein Plus von 5 % gegenüber dem Vorjahr. Doch die Lücke zum Bedarf ist unverändert groß und in angespannten Märkten wird immer noch zu wenig gebaut. Insgesamt sollten bis 2020 über 70.000 Genehmigungen pro Jahr werden. Ob die Zahl erreicht werden kann, ist fraglich. Daher stellt der Freistaat im Wohnungspakt Bayern rund 2,6 Mrd. Euro zur Verfügung, damit bis 2019 rund 28.000 weitere, staatlich finanzierte oder geförderte Mietwohnungen entstehen.

Quelle: Statistisches Landesamt Bayern

Die Zahl des Monats April: 7,2 %

Um durchschnittlich 7,2 % haben sich im vergangenen Jahr Eigentumswohnungen in Westdeutschland verteuert. Im Osten lag die Steigerung bei 6,2 Prozent. Beides Werte, von denen andere Anlageformen nur träumen können. Laut dem Frühjahrsgutachten, das der Zentrale Immobilien-Ausschuss (ZIA) vorgestellt hat, ist ausnahmsweise München mal nicht Spitze: Mit 19 Prozent stiegen die Wohnungspreise in Stuttgart am stärksten. Über die Jahre betrachtet ist der Zuwachs noch deutlich höher: Wer im Jahr 2010 eine Eigentumswohnung in einer deutschen Großstadt gekauft hat, der hat - Stand Anfang 2016 - einen Zugewinn von gut 40 Prozent erzielt.

Quelle: Frühjahrsgutachten des ZIA, Zentrale Immobilien-Ausschuss

Die Zahl des Monats März: 460 Mio.

460 Mio. Kilometer legen die Bundesbürger beim Umziehen pro Jahr zurück. Eine Strecke, die 11.000 Erdumrundungen entspricht. Denn jedes Jahr wechseln in Deutschland rund 8,4 Millionen Privatpersonen ihren Wohnsitz – das ist die doppelte Einwohnerzahl von Berlin! Die Gründe dafür sind bei drei Vierteln privater Natur wie eine neue Partnerschaft oder Zuwachs in der Familie. Nur bei 25 Prozent sind berufliche Gründe der Anlass, umzuziehen. Am häufigsten übrigens in einem gemieteten Transporter und in Eigenregie: Professionelle Hilfe durch eine Speditionsfirma nutzen gerade einmal 15 Prozent aller Deutschen.

Quelle: www.umzug.info/umzugsstudie.html

Die Zahl des Monats Februar: 2,05

Gerade einmal 2,05 Meter breit ist das wohl schmalste Haus Deutschlands. Das Fachwerkhaus, das auch Handtuch genannt wird, steht am Johannisplatz in Eisenach. Es hat eine Grundfläche von 20 m² und erstreckt sich über zwei Stockwerke. Über 250 Jahre alt ist das kuriose Gebäude, das die kleine Lücke zwischen zwei Gründerzeithäusern füllt.

Die Zahl des Monats Januar: 2

Mindestens 2 % Leerstandsquote sind notwendig, damit wir alle umziehen können. Darunter ist es quasi unmöglich, eine neue Bleibe zu finden. Gerade in Großstädten wird dies zunehmend zum Problem. So sind in den Metropolen Hamburg (1,5 %), München (2,1 %) und Berlin (3,5 %) die Leerstandsquoten sehr niedrig. Im Vergleich dazu stehen bundesweit 4,4 % der Wohnungen leer. Das ist fast jede 20. Wohnung!

Die Zahl des Monats Dezember: 330.000

Auch in unserer modernen Zeit fehlen noch 330.000 Wohnungen in Deutschland die sanitären Einrichtungen. Demnach verfügen 0,79 % aller Wohnungen weder über eine Toilette noch über eine Dusche. Größte Überraschung: In der weltmännischen Landeshauptstadt München liegt der Anteil solch unkomfortabler Wohnungen bei ganzen 1,5 %.

Die Zahl des Monats November: 140.400

Im ersten Halbjahr 2015 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 140.400 Wohnungen genehmigt. Das sind 2,6 % (3.600 Wohnungen) mehr als noch im Vorjahreszeitraum. Die rege Bautätigkeit, insbesondere der Bau von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern, sorgt für diesen bereits seit 2010 anhaltenden Trend, der weiterhin nach oben zeigt.

Die Zahl des Monats Oktober 37.461.100

Insgesamt 37.461.100 bewohnte Wohnungen gibt es in Deutschland. Dazu zählen sowohl Eigentums- als auch Mietwohnungen in Wohngebäuden, nicht jedoch Ferien- oder Freizeitwohnungen. Im Schnitt leben 2,2 Personen in jeder Wohnung.

Die Zahl des Monats September: 92

Durchschnittlich 92 qm groß ist eine typisch deutsche Wohnung. Diese Zahl steigt seit Jahren kontinuierlich. Bezeichnend sind dabei die regionalen Unterschiede. Während im Saarland und in Rheinland-Pfalz im Schnitt auf 104 qm gewohnt wird, lebt man in Berlin eher eng auf rund 73 qm. In ganz Deutschland gilt: Eigenheimbesitzer haben deutlich mehr Platz als Mieter!

Die Zahl des Monats August: 43

43% der ca. 40 Millionen deutschen Privathaushalte haben sich den Traum vom Eigenheim erfüllt und leben in den eigenen vier Wänden. Dazu zählen Eigentümer von Eigentumswohnungen, Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern. Doch der Unterschied zwischen den Ländern ist groß: 46 % der Haushalte in Westdeutschland, aber lediglich 31% der ostdeutschen Haushalte sind selbstgenutztes Wohneigentum.

(Quelle: Statistisches Bundesamt, https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/EinkommenKonsumLebensbedingungen/Wohnen/Wohnen.html)

Die Zahl des Monats Juli: 115.576

115.756 EUR zahlte ein Milliardär für eine Wohnung in New York – pro Quadratmeter! Die Wohnung ist 622 Quadratmeter groß. Der Kaufpreis beläuft sich demnach auf 72 Millionen Euro. Zum Vergleich: In Deutschland gelten 35.000 EUR pro Quadratmeter als derzeitige Obergrenze. Dafür lebt man dann in Spitzenlage auf Sylt – oder ab Januar 2017 in der Elbphilharmonie in Hamburg.

Die Zahl des Monats Juni: 69

69% der Eigentümer von älteren Ein- und Zweifamilienhäusern (Baujahr bis 1990) wohnen schon länger als 20 Jahre in der Immobilie. Für diesen Personenkreis bietet das Sale-and-Lease-Back-Modell die Möglichkeit, weiterhin in der Immobilie wohnen zu können, ohne die finanziellen Belastungen einer eventuellen Nachrüstungspflicht tragen zu müssen.
Quelle: dena-Gebäudereport 2015

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