Kurioses Immobilienwissen

Kurioses Immobilienwissen

Wissenswertes zum Schmunzeln aus dem Makleralltag

Wir von PlanetHome sind die Experten, wenn es darum geht, eine Immobilie zu verkaufen oder zu kaufen. Immobilien erscheinen nur auf den ersten Blick als eine sehr ernste Angelegenheit. Wir stellen Ihnen hier Kurioses aus der Welt der Immobilien vor und freuen uns, wenn Sie mit uns gemeinsam schmunzeln.

Welchem Ausweis vertrauen die Deutschen am wenigsten?

Kann man den Angaben im Energieausweis vertrauen? Darauf antworteten nur 20 Prozent der befragten Verbraucher in einer Studie mit „Ja“. Hier gibt es also noch deutlichen Aufklärungsbedarf, denn dieses Misstrauen ist unangebracht: Die Messverfahren sind nämlich genormt. Zudem darf der Energieausweis immer nur von zertifizierten Personen ausgestellt werden.

Wie groß ist die kleinste Wohnung Europas?

1,56 qm misst eine „Wohnung“ in Paris. Zwar betrug die Grundfläche „sogar“ vier qm – bereinigt um die Dachschrägen allerdings schrumpfte der tatsächlich zur Verfügung stehende Wohnraum auf 1,56 qm. Die monatlichen Mietkosten dafür betragen 300 Euro. Das ergibt einen qm-Preis von 192 Euro! Der Mann hat die Vermieterin auf Schadensersatz verklagt – und Recht bekommen.

Absolut in Schieflage: Ulmer Hotel mit 10 Grad Neigungswinkel

Das ist sogar dem Guinness-Buch der Rekorde einen Eintrag wert: Das kleine, an der Blau gelegene Fachwerkhaus aus dem 14. Jahrhundert ist mehr als ein Kulturdenkmal. Seit seiner Restaurierung im Jahr 1995 wird es als Hotel genutzt und gilt als das „schiefste“ der Welt. Gäste können sich davon dank Wasserwaagen über dem Bett überzeugen – und tun das mit Begeisterung, denn das Haus ist ganzjährig gut gebucht!

Wohnen light: Ein Mietshaus in Osaka sorgt für die schlanke Linie

Auch das ist eine Art „Mietpreisbremse“: Im japani¬schen Osaka gibt es in einem Gebäude Nachlässe beim Mietzins, wenn man während des Bewohnens an Gewicht verliert – nämlich 1.000 Yen (ca. 8 Euro) pro Kilo. Dafür zahlt man bei Einzug eine Art Grundgebühr, die sich aus dem Eigengewicht plus 38.000 Yen zusammensetzt. Vor allem bei jungen Frauen, die ihr Gewicht beibehalten oder reduzieren möchten, ist das Wohnen in dieser Immobilie sehr gefragt!

Der Gipfelstürmer: Deutschlands höchst gelegene Wohnimmobilie

Wohnen in luftiger Höhe und mit traumhaftem Gebirgs¬panorama: Auf dem bayeri¬schen Wendelstein liegt Deutschlands höchst gelegene Immobilie auf ca. 1.740 Metern. Das luxuriös ausgestattete Apartment verfügt nicht nur über eine Wohnfläche von 166 Quadratmetern, sondern auch über einen Wellnessbereich mit Whirlpool, Sauna und Solarium. Bei diesen Aussichten nimmt man den Aufstieg sicher gern in Kauf!

Wie viele privat genutzte Eigentumsimmobilien gibt es in Deutschland?

Eine selbstgenutzte Wohnung oder ein selbstgenutztes Haus – dies halten viele Deutschen für die beste Altersvorsorge. Laut dem letzten Zensus aus dem Jahr 2011 werden 17.609.000 der insgesamt 33.335.000 privaten Eigentums¬wohnungen von ihren Besitzern selbst genutzt.

Die Quote jedoch schwankt je nach Bundesland – von 15 Prozent in Berlin bis hin zu 65 Prozent im Saarland.

Heiß im Eis: Gut isoliert – die Sauna-Gondel im Skilift

Drinnen heiß, draußen eiskalt - das gilt nicht nur für Immobilien, sondern zumindest in Finnland auch für mobile Saunen! In Lappland begibt man sich zum Schwitzen hoch hinaus. Während des Saunagangs schwebt die Gondel 20 Meter über der Schneelandschaft. Das Wellness-Erlebnis im Höhenflug bietet Platz für vier und dauert rund zwölf Minuten. Ein einzigartiger Blick auf den Gipfel des Ylläs-Fjälls inklusive.

USA oder BRD: Wer hat das größere Regierungsgebäude?

Die USA sind bekannt für Gigantismus. Also lebt auch der Präsident gigantisch: Das Weiße Haus ist ca. 22 Meter hoch, hat 412 Türen und neben Schwimmbad, Bowlingbahn und Tennisballplatz auch ein Kino. Doch der wahre Gigantismus findet sich in Deutschland: Das Bundeskanzleramt ist 36 Meter hoch und hat 3000 Türen! Zwar gibt es kein Kino, dafür aber einen Hubschrauber-Landeplatz.

Was hat es mit der Auflassungsvormerkung auf sich?

Manche Begriffe sind aus heutiger Sicht ungewöhnlich. Was hat es zum Beispiel mit der Auflassungsvormerkung auf sich? Hat der Käufer sich für ein Objekt entschieden, lässt der Notar die sogenannte Auflassungsvormerkung im Grundbuch eintragen. Damit ist es nur dem über die Auflassungsvormerkung im Grundbuch eingetragenen Käufer möglich, die Immobilie zu erwerben. Der Begriff Auflassung gehört zum kuriosen Immobilienwissen. Im Mittelalter existierten keine Grundbücher, damals gab es nur Käufer und Verkäufer. Makler wissen, ein Objekt wurde durch die Auflassung übergeben. Der Verkäufer öffnete Fenster und Türen, damit der Käufer das Objekt übernehmen konnte. Dieser schloss die Türen und Fenster wieder und die Übergabe der Immobilie war abgeschlossen.

Grundbucheinträge können vollkommen unsinnig sein

Makler wissen, dass Grundbucheinträge immer wieder übernommen werden. So gehört folgender Tatbestand zum kuriosen Immobilienwissen: Ein Mann in Brandenburg hatte ein Grundstück erworben, zu dem im Grundbuch eine Pflicht vermerkt war. Ein auf dem Grundstück gelegener Entwässerungsgraben soll in vorgegebenen Zeitabständen vom Grundstückseigentümer gereinigt werden. Der Käufer ging auf die Suche und konnte den Graben nicht entdecken. Mittlerweile waren an dieser Stelle Häuser erbaut worden. Makler wissen, dass der neue Eigentümer diesen Eintrag im Grundbuch nicht ändern kann. Lediglich die Erben des ehemaligen Eigentümers könnten erklären, dass diese Eintragung nichtig ist. Daher wird die Pflicht zur Reinigung des Grabens weiterhin im Grundbuch vermerkt bleiben.