Eine beschädigte Fliese ersetzen
1. Eine beschädigte Fliese zu ersetzen, ist gar nicht schwer.
 
  Entfernen Sie vorsichtig rundum den Fugenmörtel. Am besten geht das mit einem Fugenkratzer.
 
  Wenn Sie dafür einen Fugenmeißel nehmen, besteht die Gefahr, dass angrenzende Fliesen springen.
2. Nun können Sie die beschädigte Fliese von den Fugen aus zur Mitte hin mit einem Fliesenmeißel abtragen.
 
  Wenn zuerst die Verbindung zum Fugenverband und damit die Spannung genommen ist, lässt sich der Rest der defekten Fliese recht einfach entfernen.
3. Entfernen Sie auch vorsichtig alle Reste von Kleber und Fugenmörtel vollständig.
 
  Die neue Fliese braucht einen möglichst ebenen Untergrund, damit sie gut haftet.
4. Mit einem Zahnspachtel der Zahnung 4-6 mm tragen Sie den gebrauchsfertigen (Dispersions-) Kleber auf.
 
5. Setzen Sie die neue Fliese ein.
 
  Deren Position kann noch fünfzehn Minuten lang problemlos von Hand korrigiert werden.
6. Nach etwa einem Tag Trockenzeit können Sie die Fugen mit Fugenmörtel füllen.
 
  Tragen Sie ihn diagonal zur Fuge mit einem Gummiwischer auf.
7. Wischen Sie überschüssige Fugenmasse mit einem feuchten Schwamm vorsichtig von den Fliesen ab.
        
Übersicht

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Bewährtes Wissen

So machen Sie es richtig
Öffnen Sie auf jeden Fall zuerst die Fuge rings um die Fliese. Wenn Sie dann den Meißel ansetzen, überträgt sich die Wucht der Hammerschläge nicht auf die angrenzenden Fliesen.

Stecken Sie gegebenenfalls Fugenkreuze senkrecht als Abstandshalter in die Fugen, um die Fliese auszurichten.

Das brauchen Sie
- Fugenkratzer
- Fliesenmeißel und Hammer
- Dispersionskleber
- Zahnspachtel 4-6 mm
- Ersatzfliese
- Fugenmörtel
- Gummiwischer
- Schwamm
 

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